1 - Falleneinsatz
Zentraler Bestandteil des Konzepts ist der Einsatz der Gnitzenfallen zum
Abfangen und Überwachen der Gnitzenpopulation. Ein Schutzgürtel aus
mehreren Fallen im Außenbereich fängt die Gnitzen, bevor sie in die
Ställe gelangen. Daneben werden Fallen auch im Innenbereich
eingesetzt.
2 - Brutstättenbekämpfung
Flankierend dazu werden mögliche Brutstätten eliminiert, um das Wachstum der
Gnitzenpopulation zu reduzieren.
3 - Schutznetze
Bei einer besonders großen Belastung werden die Gnitzen mit engmaschigen Netzen daran gehindert in die Stallungen zu gelangen und in Richtung der Gnitzenfallen gelenkt. In Zukunft könnten diese Netze auch mit Kontaktinsektiziden ausgerüstet werden.
Beratung
Für die optimale Abstimmung dieser Maßnahmen ist dabei eine fundierte Beratung und
Betreuung die Voraussetzung für einen maximalen Erfolg.
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Eine BioGents Gnitzenfalle in Fangposition.
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Für den Schutz eines Stalles mit 30-50 Rindern liegen die einmaligen
Anschaffungskosten, je nach Stallgröße und Übertragungsrisiko, zwischen
4000 und 7000 Euro, die Folgekosten für die folgenden Jahre liegen unter 500 EUR jährlich.
Die Maßnahmen sind also bereits im ersten Jahr preiswerter als die
Bekämpfung mit Insektiziden und bieten nach unserer Erfahrung einen
wesentlich höheren Schutz.